Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Stand: 01.01.2026
1. Präambel
Die App „BauMatch“ (nachfolgend „Plattform“) ist eine digitale Matching- und Kommunikationsplattform zur beruflichen Vernetzung von Arbeitnehmern (insbesondere im Bau-, Handwerks- und Dienstleistungsbereich) und Arbeitgebern bzw. Auftraggebern.
BauMatch stellt keinen Arbeitsvermittler im rechtlichen Sinne dar, übernimmt keine Erfolgs- oder Abschlussgarantie und wird nicht Partei etwaiger zwischen Nutzern geschlossener Verträge.
2. Vertragsgegenstand
Gegenstand dieser AGB ist die Nutzung der Plattformfunktionen, insbesondere:
- Erstellung und Verwaltung von Nutzerprofilen
- Matching-Funktionen
- Chat- und Kommunikationsfunktionen
- Anzeigen, Stellenangebote und Werbung
3. Registrierung & Nutzerkonto
Die Nutzung der Plattform setzt eine Registrierung voraus. Nutzer verpflichten sich, wahre, vollständige und aktuelle Angaben zu machen und diese bei Änderungen zu aktualisieren.
Pro Person ist nur ein Nutzerkonto zulässig. Der Betreiber behält sich vor, Mehrfachkonten zu sperren oder zu löschen.
4. Nutzungsberechtigung
Die Nutzung ist ausschließlich natürlichen Personen ab 18 Jahren gestattet. Nutzer versichern, nicht von der Nutzung ausgeschlossen worden zu sein und keine rechtlichen Hinderungsgründe zu haben.
5. Räumlicher Geltungsbereich & anwendbares Recht
Die Nutzung der Plattform ist ausschließlich auf das geographische Gebiet der Bundesrepublik Deutschland beschränkt. Die Herkunft der Nutzer ist unerheblich, solange die Nutzung innerhalb Deutschlands erfolgt. Bis auf weiteres erfolgt die Überprüfung der geographischen Nutzung stichprobenartig.
Für sämtliche über die Plattform angebahnten oder abgeschlossenen Vertragsverhältnisse gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
6. Nutzerpflichten & Verhaltensregeln
Nutzer verpflichten sich, die Plattform nicht missbräuchlich zu nutzen; insbesondere sind folgende Handlungen untersagt:
- Verletzung von Rechten Dritter (Urheberrechte, Persönlichkeitsrechte etc.)
- rechtswidrigen, diskriminierenden, pornographischen oder beleidigenden Inhalte
- irreführenden oder falschen Angaben
- Spam-, Betrugs- oder Werbeinhalte ohne Freigabe
Die Betreiber und Entwickler der Plattform sprechen sich ausdrücklich gegen Schwarzarbeit und jede Form illegaler Beschäftigung aus. Die Plattform darf nicht dazu genutzt werden, Schwarzarbeit anzubahnen, zu bewerben oder zu vereinbaren.
Schwarzarbeit kann erhebliche rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen – insbesondere Bußgelder, strafrechtliche Ermittlungen sowie Nachforderungen von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen. Nutzer sind verpflichtet, bei der Anbahnung und Durchführung von Aufträgen und Beschäftigungen die jeweils geltenden gesetzlichen Vorschriften einzuhalten.
7. Inhalte der Nutzer
Nutzer bleiben Inhaber ihrer Inhalte, räumen dem Betreiber jedoch ein EU-weites, nicht-exklusives, unentgeltliches Nutzungsrecht zur Darstellung, Verarbeitung und Verbreitung innerhalb der Plattform ein. Die Nutzung außerhalb des europäischen Wirtschaftsraumes ist untersagt.
8. Werbung & Anzeigen
Die Plattform kann Werbung, gesponserte Inhalte oder Anzeigen enthalten. Für Inhalte externer Werbepartner übernimmt der Betreiber keine Haftung.
9. Haftung
Die Haftung seitens der Betreiber der Plattform ist auf das rechtlich zulässige Mindestmaß beschränkt. Der Betreiber haftet nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Für Inhalte, Verhalten oder Vertragsabschlüsse zwischen Nutzern wird keine Haftung übernommen.
10. Sperrung & Kündigung
Nutzer können ihr Konto jederzeit löschen. Der Betreiber ist berechtigt, Konten bei Verstößen gegen diese AGB zu sperren oder zu löschen.
11. Änderungen der AGB
Der Betreiber behält sich vor, diese AGB zu ändern. Änderungen werden rechtzeitig bekanntgegeben.
12. Streitbeilegung
Sollten Sie aus irgendeinem Grund mit den Diensten von BauMatch unzufrieden sein, bitten wir Sie, sich zunächst an unseren Kund*innenservice zu wenden, damit wir versuchen können, Ihr Anliegen auf informellem Wege und ohne Einschaltung externer Stellen zu klären. BauMatch ist an einer fairen, transparenten und partnerschaftlichen Beziehung zu seinen Nutzerinnen und Nutzern interessiert und schätzt die Vorteile einer einvernehmlichen außergerichtlichen Konfliktlösung für alle Beteiligten.
Als „Streitfall“ gelten sämtliche Streitigkeiten, Meinungsverschiedenheiten oder Ansprüche, die zwischen Ihnen und BauMatch entstehen, gleich aus welchem Rechtsgrund, insbesondere solche, die sich aus oder im Zusammenhang mit der Nutzung der Plattform, diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder dem bestehenden Nutzungsverhältnis ergeben. Der Begriff des Streitfalls ist weit auszulegen und umfasst auch Ansprüche, die vor Inkrafttreten dieser Vereinbarung entstanden sind sowie solche, die während oder nach Beendigung des Nutzungsverhältnisses geltend gemacht werden.
Bevor ein Streitfall förmlich gerichtlich oder außergerichtlich weiterverfolgt wird, verpflichten sich beide Parteien, zunächst ein informelles Streitbeilegungsverfahren durchzuführen. Hierzu hat die Partei, die einen Streitfall geltend machen möchte, der jeweils anderen Partei eine ausführliche schriftliche Mitteilung zu übermitteln. Diese Mitteilung muss mindestens folgende Angaben enthalten:
- den vollständigen Namen der betroffenen Nutzerin bzw. des betroffenen Nutzers,
- ausreichende Informationen zur eindeutigen Identifizierung des Nutzerkontos (z. B. Benutzername, registrierte E-Mail-Adresse, Profilangaben),
- eine detaillierte Beschreibung des Streitfalls einschließlich der tatsächlichen Grundlage des geltend gemachten Anspruchs sowie der konkret begehrten Abhilfe.
BauMatch wird im Falle eines von BauMatch geltend gemachten Streitfalls eine entsprechende Mitteilung an die zuletzt von Ihnen hinterlegte Kontaktadresse (insbesondere E-Mail-Adresse) senden.
Nach Zugang einer ordnungsgemäßen Mitteilung verpflichten sich beide Parteien, nach Treu und Glauben miteinander zu verhandeln, um eine einvernehmliche Lösung herbeizuführen. Im Rahmen dieses informellen Verfahrens kann jede Partei die Durchführung eines telefonischen oder digitalen Gesprächs zur Erörterung des Streitfalls verlangen. Die Teilnahme einer anwaltlichen Vertretung ist zulässig.
Dieses informelle Streitbeilegungsverfahren ist Voraussetzung für die Einleitung eines gerichtlichen oder sonstigen formellen Verfahrens, soweit dem nicht zwingende gesetzliche Vorschriften entgegenstehen. Während der Dauer des informellen Streitbeilegungsverfahrens sind etwaige Verjährungsfristen gehemmt.
Alle im Rahmen dieses informellen Streitbeilegungsverfahrens ausgetauschten Erklärungen, Angebote, Zusagen oder Vergleichsvorschläge sind vertraulich und dürfen in einem späteren gerichtlichen oder außergerichtlichen Verfahren nicht als Beweismittel verwendet werden, soweit gesetzlich zulässig.
13. Schlussbestimmungen
Es gilt deutsches Recht. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen unberührt.